SATZUNG des „Kölner Federball-Club Blau-Gold e.V.“ in der Fassung der Satzungsänderungen vom 27.04.2007

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§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein trägt den Namen „Kölner Federball-Club Blau-Gold e.V.“.
 
Er hat seinen Sitz in Köln und ist dort im Vereinsregister eingetragen.
 
Der Verein gehört als ordentliches Mitglied dem Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. an.
 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§ 51 ff. AO derjeweils gültige Fassung).
 
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
 
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
Der Verein pflegt und fördert den Sport im Allgemeinen und den Badminton- (Federball-) Sport im Besonderen.
Er betreut und unterstützt seine Mitglieder in Bezug aufsportliche Belange.

§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.
 
Bei Minderjährigen ist der Antrag auch von deren gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser muss sich durch gesonderte schriftliche Erklärung zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen verpflichten.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
 
Eine Ablehnung der Aufnahme ist aus wichtigem Grund möglich.

§ 3 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet
 
durch Austritt,
durch Ausschluss,
durch Tod,
durch Auflösung des Vereins.
 
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung durch deren gesetzlichen Vertreter abzugeben.
 
Der Austritt eines Mitgliedes ist nur am Ende eines Kalendervierteljahres möglich und muss mindestens 1 Monat vor diesem schriftlich mitgeteilt werden.
 
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
- die Satzung des Vereins gröblich missachtet,
- der Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen beim Verein trotz zweimaliger Aufforderung nicht nachkommt,
- sich grob unsportlich verhält,
- gröblich gegen Ansehen und Interesse des Vereins, der Verbände oder Institutionen, denen der Verein angeschlossen ist, verstößt.
 
Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes.
Gegen die Entscheidung ist innerhalb eines Monates nach Zustellung Einspruch zulässig. Über den Einspruch befindet der Ehrenrat.
 
Während und im Rahmen der Mitgliedschaft gegenüber dem Verein entstandene Verbindlichkeiten, bestehen über das Ende der Mitgliedschaft hinaus weiter. Es gilt die gesetzliche Verjährung nach BGB.

§ 4 Rechte der Mitglieder

Jedem Mitglied stehen eigene und angemietete Einrichtungen des Vereins im Rahmen der erlassenen Ordnungen und gültigen Übungspläne zur Verfügung.
 
Jedes Mitglied hat ab Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive und passive Wahlrecht im Verein.
 
Die Rechte aus der Zugehörigkeit zum Verein sind ni
cht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen
werden.
 
Alle Rechte des Mitgliedes ruhen, solange es seine
fälligen finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllt. Bei ruhender Vereinstätigkeit ruhen auch alle Rechte der Mitglieder.

§ 5 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist an die Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins gebunden.
 
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu bezahlen.
 
Jedes Mitglied ist verpflichtet, das Vereinseigentum und die durch den Verein in Nutzung genommenen vereinsfremden Übungs- und Wettkampfstätten einschließlich deren Einrichtungen sorgsam zu behandeln. Für vorsätzlich und grob fahrlässig verur-
sachte Schäden haftet das Mitglied.
 
ren Einrichtungen sorgsam zu behandeln. Für vorsätz
lich und grob fahrlässig verur-
sachte Schäden haftet das Mitglied.

§ 6 Organe des Vereins

die Mitgliederversammlung
der Vorstand
der Spielausschuss
der Ehrenrat

§ 7 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im jährlichen Turnus statt, möglichst in der ersten Jahreshälfte.
 
Der Vorstand beruft die ordentliche Mitgliederversammlung schriftlich mindestens 14 Tage vor dem angesetzten Termin unter Angabe der Tagesordnung ein.
 
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf
Beschluss des Vorstandes oder auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder abzuhalten. Sie ist innerhalb von vier Wochen schriftlich einzu
berufen. Auf besonderen Antrag hat die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 14 Tagen nach dem Beschluss/Antrag stattzufinden.
 
Anträge der Mitglieder oder Vereinsorgane zur Tagesordnung müssen an den Geschäftsführer gerichtet sein und mindestens drei Tage vor der Versammlung schriftlich
vorliegen.
 
Die Tagesordnung kann auf Antrag von mindestens 4/5
der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder in der Sitzung geändert werden. Davon ausgenommen sind die
Auflösung des Vereins sowie die Änderung der Satzung.
 
Der stellvertretende Vorsitzende, im Verhinderungsfall ein Versammlungsteilnehmer, führt Protokoll über die Versammlung, in dem die gefassten Beschlüsse festzuhalten
sind. Protokollführer und Versammlungsleiter unterzeichnen das Protokoll.
 
Die Mitgliederversammlung beschließt über folgende
Angelegenheiten:
a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
b) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
c) Entlastung des Vorstands
d) Festsetzung der Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge und Umlagen
e) Genehmigung des Kassenberichts und des Haushaltsplans
f) Wahl der Kassenprüfer
g) Wahl des Ehrenrates

§ 8 Vorstand

Dem Vorstand gehören an:
 
der Vorsitzende
der stellvertretende Vorsitzende
der Geschäftsführer
der Kassierer
der Sportwart
der Jugendwart.
 
Der Vorstand ist für sämtliche Angelegenheiten des
Vereins zuständig. Es sei denn, es liegen spezielle Regelungen für andere Vereinsorgane vor. Insbesondere beschließt er über Ehrungen und Auszeichnungen von verdienten Vereinsmitgliedern.
Der Vorstand ist befugt, zur Aufgabenwahrnehmung weitere Mitglieder hinzuziehen.
 
Der Vorstand wird auf Dauer von einem Jahr gewählt.
 
Die Wiederwahl ist zulässig.

§ 9 Spielausschuss

Der Spielausschuss besteht aus:
 
dem Sportwart (Vorsitzender)
dem Jugendwart
den Mannschaftsführern der Seniorenmannschaften.
 
Der Spielausschuss leitet den Spielbetrieb innerhalb und außerhalb des Vereins und vertritt die Interessen der aktiven Mitglieder beim
Vorstand.
Ihm obliegt die ordnungsmäßige Abwicklung des Spiel- und Trainingsbetriebes sowie die weitere Ausbildung der Aktiven.
Er ahndet Vergehen und Verstöße bei den Spielern in
erster Instanz.
 
Der Sportwart gibt im Benehmen mit dem Jugendwart dem übrigen Vorstand rechtzeitig vor Meldeschluss die Mannschaftsmeldungen und Funktionsträger innerhalb der
Mannschaften bekannt.

§ 10 Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus dem Obmann und zwei Beisitzern.
 
Er entscheidet in erster Instanz persönliche Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern und führt Verfahren gegen Vereinsmitglieder durch.
 
Er führt Rechtsmittelverfahren gegen Entscheidungen der sonstigen Vereinsorgane durch.
 
Der Ehrenrat wird auf Dauer von einem Jahr gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.

§ 11 Vertretungsberechtigung und Haftung

Vertretungsberechtigte Personen sind grundsätzlich der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende sowie der Geschäftsführer. Die Vertretung ist von je 2 Vorstandsmitgliedern wahrzunehmen.
 
Die Haftung des Vereins ist beschränkt.
 
Der Verein haftet nicht bei Diebstahl, Verlust von Kleidungsstücken, Wertsachen etc. in vereinseigenen oder angemieteten Sportstätten.
 
Der Verein haftet den dieser Satzung unterworfenen Personen in Vereinsangelegenheiten nur, soweit seinen Organen oder sonstigen Personen, die ihm zuzurechnen sind, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden können. Bei einer Zurechnung über § 831 BGB haftet der Verein abweichend von §11 Satz 4 nur, wenn der Verrichtungsgehilfe vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch ausgewählt wurde.

§ 12 Dringlichkeitsentscheidungen

Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall der stellvertretende Vorsitzende, kann in dringenden Fällen alle Maßnahmen, mit Ausnahme von Satzungsänderung und Vereinsauflösung, treffen, die von den Organen des Vereins satzungsmäßig getroffen werden können.
Das jeweils zuständige Organ ist über die Entscheidung unmittelbar zu informieren.
 
Jede Dringlichkeitsentscheidung ist eine vorläufig
wirksame Anordnung. Sie bleibt nach 21 Tagen automatisch in Kraft, wenn nicht zwischenzeitlich das jeweils zuständige Organ darüber entschieden hat.

§ 13 Beschlussfassung

Beschlüsse werden, soweit diese Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Mehrheit der Stimmen der zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder gefasst.
 
Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des ersten Vorsitzenden ausschlaggebend.
 
Zu einer Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von
mindestens 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Einer Mehrheit von mindestens ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bedarf es zur Änderung des Zwecks des Vereins.
 
Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Vorstand und Spielausschuss sind beschlussfähig, wenn alle Organ
mitglieder eingeladen und mindestens die Hälfte anwesend sind. Der Ehrenrat ist nur in seiner Gesamtheit beschlussfähig.
 
Bei Wahlen stimmt die Mitgliederversammlung über jedes Amt gesondert ab. Erreicht bei mehreren Wahlvorschlägen keiner der Bewerber die absolute Stimmenmehrheit, so erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmzahlen.

§ 14 Auflösung des Vereins

Ein Antrag auf Auflösung des Vereins muss von mindestens 1/3 der Mitglieder schriftlich gestellt werden. Die Auflösung kann nur von einer besonders dazu einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss muss mit mindestens 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden.
 
Nach Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks wird das vorhandene Vermögen nach beendeter Liquidation dem Sportamt der Stadt Köln zugeführt mit der Auflage, diese Mittel unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Jugendsports zu verwenden.
 

§ 15 Schlussbestimmungen

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.
 
Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.